#2_rad_leidenschaft

Tweety kommt nach Hause

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Wochenlanges warten und Vorfreude. Zum wiederholten Male läuft meine Partnerin an mir vorbei. Man merkt ihr die Aufregung mittlerweile deutlich an. Meine Aussage, sie solle sich doch einfach mal etwas entspannen wird von ihr mittlerweile ignoriert. Was weiss ich denn schon? 

Schließlich ist es endlich wieder soweit. Es geht um die Abholung ihrer Maschine. Gesundheitliche Gründe ließen es die zurückliegenden drei Jahre nicht zu, ein Motorrad zu bewegen. Aber die Leidenschaft war die ganze Zeit noch da. Und so bedurfte es auch nicht viel, um die Entscheidung zu treffen, welche zum heutigen Tage führte. Ein Besuch bei Freunden, die kurze Stippvisite bei deren örtlichen Motorradhändler und die lapidare Aufforderung, sich doch einfach mal auf die Maschine zu setzen reichten schließlich aus.

Und so stehen wir jetzt also bei BMW Motorrad Fassbender in Krefeld im Verkaufsraum. Vor wenigen Minuten sind wir erst angekommen, gute fünf Stunden Fahrt liegen bereits hinter uns. Und trotzdem leuchten ihre Augen wie lange nicht mehr. Geplant war die Abholung der Maschine ja eigentlich erst für den kommenden Samstag Morgen, aber dank Chef Volker wird das wohl sogar heute Abend noch was. Gerade werden noch die letzten Arbeiten an der Maschine in der Werkstatt durchgeführt. Probesitzen, einstellen, checken. Die Tigerin ist wieder unterwegs und sammelt Bonusmeilen zwischen Kaffeetheke und Werkstatt.
Aber dann ist es endlich soweit, die Maschine steht getankt vor dem Laden, es wird langsam dunkel und sieht nach Regen aus. Da ich selber leider noch keinen Schein habe, muss ich mit dem Auto vorfahren. Alles klappt, ein mehr als zufriedenes Gesicht grinst mich nach der Rückkehr an. An diesem Abend geht es früh ins Bett, schließlich liegen für den kommenden Sonntag noch etwa 450 Kilometer Heimweg vor uns. 

Der nächste Morgen bringt zumindest wettertechnisch nicht viel Gutes. Es windet stark und Regen wurde angesagt. Trotzdem macht man sich nach dem Frühstück auf den Weg. Zwei BMW GS sowie ein „Servicefahrzeug“ hinterher. Unsere Freunde begleiten uns noch über die Hälfte des Weges, bevor sie wieder umdrehen und den Rückweg antreten. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen gegen Abend auch endlich die heimatliche Gefilde. Es war eine interessante kleine Reise, Fahrerin und Maschine harmonieren bislang sehr gut zusammen. Das Strahlen in den Augen ist lediglich einer vorübergehenden Erschöpfung gewichen. Dies war jedoch erst der Anfang und es stehen noch so viele Möglichkeiten offen.

Vielen Dank an Simone und Jens für die Unterstützung und den Support!

Das neue Familienmitglied – Tweety
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Immer mit der Kamera unterwegs auf der Suche nach neuen Motiven! Ganz egal, ob es sich dabei um Fahrzeuge, Tiere oder Menschen handelt, was bei drei nicht in der Garage ist, wird abgelichtet.

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